ANLEITUNG

Alles, was du wissen musst. In einfachen Worten.

    Alles, was du wissen musst. In einfachen Worten.

    Warum es das gibt

    Ein paar Worte vorweg, damit du weißt, woher das alles kommt.

    Ich sammle selbst Platten. Und ich kenne die Situation: Du stehst auf dem Flohmarkt vor einer Kiste, hältst eine Platte in der Hand und weißt nicht, ob du sie schon hast. Also nimmst du sie mit und findest sie zuhause im Regal wieder. Oder du legst sie zurück, und daheim stellst du fest, dass sie gefehlt hätte.

    Gleichzeitig behandle ich jede einzelne Platte mit Sorgfalt. Ultraschallbad, Nachreinigung, neue antistatische Innenhülle. Bei der einzelnen Platte bin ich also gründlich — über meinen Gesamtbestand hatte ich trotzdem keinen Überblick. Das passte nicht zusammen.

    Daraus ist dieses Regal entstanden. Erst für mich, dann für alle, die hier waschen lassen.

    Die Idee dahinter ist eine einfache: Ein Plattenkatalog und eine Plattenwäsche gehören zusammen. Wer weiß, welche Platten er hat, weiß auch, welche mal wieder dran sind. Und wer sie waschen lässt, soll das nicht zweimal irgendwo eintippen müssen. Deshalb hakst du im Regal an, was gewaschen werden soll — und nach der Wäsche steht das Datum von allein bei jeder Platte.

    Zwei Dinge waren mir dabei wichtig.

    Deine Sammlung gehört dir. Sie liegt auf meinem Server, in einer schlichten Textdatei, und sie geht nirgendwo anders hin. Ich frage bei Discogs nach, was eine Platte ist. Discogs erfährt nicht, was du besitzt.

    Und es soll ohne Umstände gehen. Kein Programm installieren, keine Datenbank, kein Abo. Du öffnest eine Seite, hältst die Kamera auf einen Barcode, fertig.

    Ich bin Sammler, kein Programmierer. Dass es dieses System trotzdem gibt, liegt an vielen Abenden und daran, dass ich mir von einer KI beim Bauen helfen ließ. Ich habe beschrieben, was ich brauche und was mich stört; sie hat es umgesetzt und nachgefragt, wenn meine Vorstellung nicht aufging. Am Ende habe ich jede Entscheidung selbst getroffen — aber ohne diese Hilfe säße ich noch am ersten Formular.

    Ich schreibe das dazu, weil es zur Sache gehört: Gute Werkzeuge entstehen nicht mehr nur in Softwarehäusern. Man muss wissen, was man will, genau hinschauen und hartnäckig bleiben. Den Rest kann man sich heute erarbeiten.

    Wenn dir etwas fehlt oder etwas nicht funktioniert: Schreib mir. Das meiste hier ist entstanden, weil jemand gesagt hat, was ihn stört.

    Goran Srna — Sonic Groove

    Was macht Sonic Groove?

    Wir waschen deine Schallplatten.

    Nicht mit dem Tuch, sondern in zwei Schritten: Erst kommt die Platte in ein Ultraschallbad, das den Schmutz aus den Rillen löst. Danach wird sie mit einer Nessie Vinylmaster Reference II abgesaugt und getrocknet.

    Am Ende steckt sie in einer neuen Innenhülle und klingt wieder so, wie sie soll.

    TEIL 1 — Platten waschen lassen

    Brauche ich ein Konto?

    Nein. Du kannst auch ohne bestellen.

    Mit Konto bekommst du aber ein paar Dinge dazu:

    • Günstiger. Als registrierter Nutzer zahlst du weniger.
    • Dein Logbuch. Jede gewaschene Platte wird eingetragen. Du siehst später, was wann gewaschen wurde.
    • Punkte und Stufen. Je mehr Platten, desto mehr Rabatt.
    • Dein Plattenregal. Dazu mehr in Teil 2.

    Konto anlegen

    1. Auf der Startseite auf Registrieren
    2. Benutzername, E-Mail und Passwort eintragen
    3. Mail abrufen und den Link darin anklicken

    Fertig. Beim nächsten Mal meldest du dich einfach an.

    Passwort vergessen? Auf der Anmeldeseite steht unten „Passwort vergessen?". Du bekommst eine Mail mit einem Link zum Neusetzen.

    Eine Wäsche beauftragen

    Melde dich an. Du landest in deinem Bereich, dem VIP Treasure. Scroll nach unten bis VIP-WÄSCHE BEAUFTRAGEN.

    Dann füllst du aus:

    Wie viele Platten? Eine Zahl. Danach richtet sich der Preis.

    Hinweg. Bringst du die Platten vorbei oder schickst du sie?

    Rückweg. Holst du sie ab oder sollen wir sie schicken?

    Außenhüllen. Optional. Neue durchsichtige Hüllen über die Cover, damit sie sich nicht abwetzen. Als Hall-of-Fame-Mitglied sind sie inklusive.

    Nachricht. Wenn etwas Besonderes zu beachten ist.

    Dann auf VIP-AUFTRAG VERBINDLICH ANFRAGEN.

    Warum kommen jetzt zwei Fenster?

    Das verwirrt viele. Es ist Absicht, und beide Fenster fragen etwas Verschiedenes.

    Fenster 1: Daten-Check. Dort steht deine Adresse, so wie wir sie gespeichert haben. Frage: Sind diese Rechnungs- und Lieferdaten noch aktuell?

    Warum das jedes Mal kommt: An diese Adresse gehen deine Platten zurück, und sie steht auf deiner Rechnung. Wenn du umgezogen bist und es niemand merkt, fährt dein Paket zur alten Wohnung. Deshalb einmal hinschauen und bestätigen — das dauert zwei Sekunden und erspart im Ernstfall viel Ärger.

    Stimmt alles: JA, ALLES AKTUELL. Sonst NEIN, DATEN ÄNDERN.

    Fenster 2: Regeln und AGB. Die Bedingungen, denen du zustimmst. Lies sie einmal in Ruhe, danach kennst du sie.

    Erst nach beiden Fenstern geht die Anfrage raus.

    Was passiert danach?

    Du bekommst eine Bestätigungsmail mit einem Link. Den musst du anklicken — erst damit wird aus der Anfrage ein fester Auftrag.

    Danach bekommst du bei jedem Schritt eine Mail:

    StandWas das heißt
    Auftrag erteiltAlles klar, dein Termin steht
    AngekommenDeine Platten sind bei uns
    In ArbeitSie werden gerade gewaschen
    GewaschenFertig, sie trocknen
    VersendetUnterwegs zu dir, mit Sendungsnummer

    Wichtig beim Verschicken

    Packe knicksicher. Ein normaler Karton reicht nicht. Nimm eine richtige Plattenverpackung.

    Schick rechtzeitig. Deine Platten müssen ein paar Stunden vor dem Termin da sein. Sie müssen sich erst an die Raumtemperatur gewöhnen, sonst schadet das Waschen mehr als es nützt. Wie viel Vorlauf genau, steht in den AGB.

    Die bestellte Menge wird berechnet. Schickst du zehn und es kommen nur neun an, zahlst du trotzdem zehn. Der Platz war für dich reserviert. Wir sagen dir per Mail Bescheid, wenn etwas fehlt.

    Dein Logbuch

    Unten in deinem Bereich steht DEINE LOGBUCH-EINTRÄGE. Dort taucht jede gewaschene Platte auf, mit Datum und Preis.

    Das ist dein Nachweis. Verkaufst du eine Platte, kannst du zeigen, dass sie professionell gereinigt wurde.

    Punkte, Stufen und Rabatte

    Jede gewaschene Platte bringt dir einen Sonic Point. Die Punkte sammeln sich und heben dich in die nächste Stufe.

    StufeWas sie bringt
    Vinyl Rookie5 % Rabatt, gültig ab 10 Platten je Auftrag
    Level 210 % Rabatt-Bonus
    Level 3Legendary Status und Merch
    Hall of FameFlatrate: Premium-Innen- und Außenhüllen bei jeder Platte inklusive

    Der Rabatt wird im Rechner automatisch abgezogen, du musst nichts eingeben.

    Wäsche nachtragen

    In deinem Bereich gibt es den Knopf Wäsche nachtragen. Damit trägst du Platten ein, die du selbst gewaschen hast — sie zählen für deine Punkte.

    Das ist kein Schummeln, sondern so gedacht: Wer seine Platten pflegt, soll davon etwas haben. Auch wenn er es zwischendurch selbst tut.

    Bezahlen

    Nach der Bestätigung bekommst du eine Rechnung per Mail. Zwei Wege stehen zur Wahl:

    Vorkasse in voller Höhe. Dafür bekommst du Skonto — also einen kleinen Abschlag für die schnelle Zahlung.

    Anzahlung. Du zahlst einen Teil vorab, den Rest nach der Wäsche.

    Auf der Rechnung ist ein GiroCode aufgedruckt. Den kannst du mit deiner Banking-App abfotografieren, dann sind Empfänger, Betrag und Verwendungszweck schon ausgefüllt.

    Beim Verwendungszweck bitte genau bleiben. Die Auftragsnummer muss mit — sonst kann die Zahlung nicht zugeordnet werden.

    Wenn gerade nicht gewaschen wird

    Manchmal steht in deinem Bereich System pausiert. Dann sind wir im Urlaub oder bauen am System, und es können keine neuen Aufträge angenommen werden.

    Was in der Zeit trotzdem geht: dein Regal öffnen, Platten erfassen, Waschgänge nachtragen, in der Tauschbörse stöbern. Nur das Auftragsformular ist ausgeblendet.

    Kurz vor einem Urlaub gibt es außerdem einen Annahmestopp. Der Kalender rechnet das mit ein und lässt dann keine Termine mehr zu, die in die Pause fallen würden.

    Über Neues informiert werden

    Unten in deinem Bereich steht ein Häkchen Über neue Funktionen informieren. Standardmäßig ist es aus — du entscheidest.

    Setzt du es, bekommst du ein paar Mal im Jahr eine Nachricht, wenn es etwas Neues gibt. Jede dieser Mails enthält unten einen Abmeldelink, und das Häkchen lässt sich jederzeit wieder entfernen.

    Mails zu deinen Aufträgen bekommst du unabhängig davon — Bestätigung, Statusmeldungen, Rechnung. Die gehören zur Leistung und lassen sich nicht abbestellen.

    Wenn du länger nicht da warst

    Ungenutzte Konten werden nach neun Monaten gelöscht. Damit keine Karteileichen liegenbleiben und keine Daten länger gespeichert werden als nötig.

    Nach etwa einem halben Jahr ohne Anmeldung bekommst du eine Erinnerung. Melde dich einfach einmal an, dann läuft die Frist von vorn — mehr musst du nicht tun.

    Kommt es zur Löschung, bekommst du deine Daten vorher als Archiv zugeschickt.

    Maßgeblich ist die Anmeldung, nicht der letzte Auftrag. Wer sein Regal pflegt, gilt als aktiv.

    Dein Konto löschen

    Du kannst dein Konto jederzeit löschen. In deinem Bereich oben steht der Knopf Profil löschen.

    Was dabei passiert: Alle deine Daten werden in eine ZIP-Datei gepackt und dir per Mail geschickt — Sammlung samt Covern, Titellisten, Logbuch, Hall-of-Fame-Profil und Rechnungsdaten. In der Mail steht aufgelistet, was enthalten ist. Danach wird alles vom Server entfernt.

    Klemmt der Mailversand gerade, wird trotzdem gelöscht — dein Archiv kommt dann automatisch nach, sobald es wieder geht.

    Das lässt sich nicht rückgängig machen. Sammlung, Logbuch und Waschverlauf sind danach weg. Wenn du nur eine Sicherung willst, nutz lieber die Ausgabe deiner Sammlung im Regal.

    Nur ein Gerät gleichzeitig

    Dein Konto ist an eine Anmeldung gebunden. Meldest du dich woanders an, wird die vorherige Sitzung beendet.

    Ein Beispiel: Du bist am Rechner angemeldet und meldest dich dann am Handy an. Das Handy kommt rein, der Rechner fliegt raus. Beim nächsten Klick dort landest du wieder auf der Anmeldeseite.

    Das ist Absicht, kein Fehler. Es verhindert, dass ein Konto von mehreren Leuten gleichzeitig benutzt wird — und es schützt dich, falls du dich mal an einem fremden Rechner vergessen hast anzumelden. Melde dich einfach zuhause neu an, dann ist die andere Sitzung weg.

    Für dich heißt das im Alltag: Arbeite an einem Gerät. Wechselst du vom Rechner aufs Handy, meldest du dich dort einfach neu an. Deine Daten gehen dabei nicht verloren — Sammlung, Waschgänge und Aufträge liegen auf dem Server, nicht auf dem Gerät.

    Wenn du deine Zugangsdaten nie weitergibst, wirst du diese Meldung praktisch nie sehen.

    TEIL 2 — Dein Plattenregal

    Ein digitaler Katalog deiner Sammlung. Läuft im Browser, funktioniert auch auf dem Handy und sogar ohne Internet.

    Du findest ihn in deinem Bereich unter DEINE PLATTENSAMMLUNG.

    Was kann das Regal?

    • Deine Platten durchsuchen — nach Interpret, Titel, Jahr, Label, sogar nach einem einzelnen Lied
    • Auf dem Flohmarkt prüfen, ob du eine Platte schon hast
    • Festhalten, in welchem Zustand jede Platte ist
    • Sehen, wann welche Platte zuletzt gewaschen wurde
    • Platten direkt zur Wäsche anmelden

    Erst einrichten: der Discogs-Zugang

    Discogs ist die größte Plattendatenbank der Welt. Fast jede je gepresste Platte steht dort drin, mit Cover, Jahr, Label und Titelliste.

    Damit dein Regal diese Daten holen kann, brauchst du einen eigenen Zugang. Das ist kostenlos und dauert fünf Minuten.

    Schritt 1: Konto bei Discogs

    1. Geh auf discogs.com
    2. Oben rechts auf Register
    3. Benutzername, E-Mail, Passwort
    4. Bestätigungsmail abrufen und Link anklicken

    Schritt 2: Den Token holen

    Ein Token ist wie ein Schlüssel. Er erlaubt deinem Regal, bei Discogs nachzuschlagen.

    1. Bei Discogs anmelden
    2. Oben rechts aufs Profilbild klicken
    3. Auf Settings
    4. Links im Menü auf Developers
    5. Auf den Knopf Generate new token

    Jetzt erscheint eine lange Zeichenfolge aus Buchstaben und Zahlen. Etwa so:

    kJhGfDsAqWeRtYuIoPzXcVbNmQwErTyUiOpAsDfG

    Kopiere sie sofort. Sie wird nur einmal angezeigt.

    Direkter Weg dorthin: discogs.com/settings/developers

    Schritt 3: Bei Sonic Groove eintragen

    1. Zurück in deinen Bereich bei Sonic Groove
    2. Runter zu DEINE PLATTENSAMMLUNG
    3. Die Zeichenfolge ins Feld PERSÖNLICHER TOKEN einfügen
    4. Auf REGAL EINRICHTEN

    Danach steht dort „Verbunden als …" mit deinem Discogs-Namen. Deinen Namen mussten wir nicht abfragen — den holen wir uns mit dem Token selbst.

    Ist das sicher? Der Token wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt. Du kannst ihn jederzeit entfernen, deine Sammlung bleibt dabei erhalten.

    Muss das sein? Nein. Ohne Token funktioniert das Regal auch — du trägst deine Platten dann von Hand ein. Mit Token geht es viel schneller.

    Platten erfassen

    Im Regal unten rechts ist ein runder Knopf. Der öffnet den Scanner.

    Mit Barcode

    Halte den Barcode auf der Hülle vor die Kamera. Meist unten rechts auf der Rückseite.

    Nach einem Moment sagt dir das Handy:

    Hast du schon — die Platte steht bereits in deinem Regal Neu — kennst du noch nicht, ein Tipp auf Aufnehmen und sie ist drin Andere Pressung — das Album hast du, aber in einer anderen Ausgabe Welche ist es? — mehrere passen, tipp die richtige an

    Ohne Barcode

    Die meisten Platten vor 1985 haben keinen. Kein Problem. Unten im Scanner sind drei Knöpfe:

    Barcode — die Zahlen unter den Strichen abtippen Kat.-Nr — die Katalognummer Titel — Interpret und Titel als Text

    Die Katalognummer ist der beste Weg. Sie steht auf jeder Platte, meist an drei Stellen: am Rücken der Hülle, in einer Ecke der Rückseite, und auf dem runden Etikett in der Mitte der Platte.

    Sie sieht aus wie ILPS 9624 oder 120.07.056. Die Schreibweise ist egal — mit Punkten, Leerzeichen oder Bindestrichen, alles wird gefunden.

    Die Nummer ablesen lassen

    Statt abzutippen kannst du die Nummer auch von der Kamera lesen lassen.

    Halt die Katalognummer mittig ins Bild, etwa zwanzig Zentimeter entfernt, so dass sie die halbe Breite füllt. Dann auf Ablesen.

    Beim allerersten Mal erscheint ein kurzer Hinweis, was das Ablesen kann und was nicht. Einmal bestätigen, dann kommt er nicht wieder.

    Danach wird die Texterkennung geladen, rund sechs Megabyte. Das dauert einen Moment; ab dem zweiten Mal geht es in Sekunden. Wer nie auf Ablesen tippt, lädt davon nichts.

    Rechne mit Fehlern

    Das Ablesen liegt nicht immer richtig. Katalognummern stehen klein, auf glänzendem Karton, oft in eigenwilligen Schriften. Aus ILPS 9624 wird schnell mal 1LPS 96Z4 — oder ein Zeichen fehlt ganz.

    Ein Barcode hat eine Prüfziffer, ein falsch gelesener Strich fällt sofort auf. Bei Text gibt es das nicht. Eine Fehllesung sieht genauso richtig aus wie die richtige Nummer.

    Deshalb landet die erkannte Nummer im Eingabefeld und nicht direkt in der Suche. Schau kurz drüber, vergleich mit der Hülle, korrigier wenn nötig — erst dann auf Suchen. Findet die Suche nichts, ist meistens ein Zeichen falsch gelesen worden.

    Sieh es als Tipphilfe, nicht als Automatik. Es spart die meiste Arbeit, nimmt dir aber den Blick auf die Hülle nicht ab.

    Im Hintergrund wird zweimal gelesen — einmal das Kamerabild, wie es ist, und einmal aufbereitet mit verstärktem Kontrast. Was besser aussieht, gewinnt. Deshalb dauert es zwei Sekunden statt einer, und deshalb kommt auch bei schlechtem Licht noch etwas heraus.

    Wenn gar nichts erkannt wird: näher heran, oder die Hülle kippen, damit die Deckenlampe nicht spiegelt. Verschnörkelte Schriften, Prägedruck und Handschrift sind aussichtslos — da ist Abtippen schneller.

    Nur nachsehen, nicht aufnehmen

    Du musst nichts aufnehmen, um zu wissen, ob du eine Platte hast. Scannen genügt — das Urteil kommt, ohne dass etwas gespeichert wird. Erst ein Tipp auf Aufnehmen legt sie an.

    Das Nachsehen geht auch ohne Empfang. Mehr dazu unter Ohne Internet.

    Viele Platten auf einmal

    Oben im Scanner gibt es den Knopf Stapel. Schalte ihn ein, dann werden neue Platten still gesammelt und du hältst einfach die nächste hoch. Die Zahl am Knopf zählt mit.

    Am Ende auf die Zahl tippen, Liste prüfen, Alle aufnehmen.

    Im Stapelmodus bleibt die Ergebniskarte unten zu, solange das Urteil eindeutig ist. Das ist Absicht — sonst springt sie dir bei jeder Platte ins Bild und du kommst nicht ins Scannen. Sie geht nur von selbst auf, wenn etwas zu entscheiden ist: mehrere Treffer, eine andere Pressung, kein Treffer.

    Sehen kannst du sie trotzdem jederzeit. Unten am Bildschirmrand liegt ein farbiger Balken mit dem Wort Mehr. Ein Tipp darauf zieht die Karte hoch, ein zweiter schiebt sie wieder herunter.

    Auf dem iPhone

    Funktioniert auch, mit zwei Unterschieden: Du musst erst auf Kamera starten tippen, und die Erkennung braucht einen Moment länger. Halte die Hülle ruhig.

    Deine Sammlung teilen

    Im Regal gibt es eine Leiste Sammlung teilen. Ein Klick, und du bekommst einen Link auf eine öffentliche Seite mit deiner Sammlung.

    Was dort steht

    Nicht nur eine Plattenliste — die hat jeder. Sondern die Zahlen dahinter: wie viele Platten, aus welchen Jahrzehnten, welche Stilrichtungen, welche Label. Und wie viele davon einen Reinigungsnachweis haben.

    Darunter die Liste, alphabetisch. Die ersten sechzig stehen offen da, der Rest kommt per Knopfdruck — sonst müsste man bei einer großen Sammlung ewig scrollen. Gereinigte Platten sind grün markiert.

    Du musst nichts eintragen

    Es gibt kein Feld für eine Überschrift. Sie entsteht aus deiner Sammlung: Bei sieben Jahrzehnten steht dort Sieben Jahrzehnte Vinyl, bei zweien Zwei Jahrzehnte Vinyl.

    Das ist Absicht. Die Seite trägt das Sonic-Groove-Logo und läuft unter unserer Adresse — dort soll nichts stehen, was nicht aus den Daten kommt. Marke, Untertitel und die Texte am Seitenende sind ebenfalls fest.

    Keine Cover. Die Bilder kommen von Discogs und gehören dort nicht Discogs, sondern den Labels. Auf einer öffentlichen Seite wäre das eine Veröffentlichung fremder Bilder. Stattdessen stehen dort farbige Scheiben — das sieht nach Sonic Groove aus statt nach Katalog.

    Wenn du den Link teilst

    In sozialen Netzwerken erscheint eine Vorschau mit dem Sonic-Groove-Bild und der Zeile „Sonic Groove · Gewaschen, katalogisiert, tauschbar". Darunter die Zahlen: wie viele Platten, wie viele mit Reinigungsnachweis, aus welchem Zeitraum.

    Die Zeile ist bewusst kurz. Messenger und soziale Netzwerke schneiden nach zwei Zeilen ab — und dann fehlt ausgerechnet die Pointe.

    Auf dem Handy öffnet der Knopf das Teilen-Fenster deines Systems, am Rechner wird der Link in die Zwischenablage kopiert.

    Wenn die Vorschau veraltet aussieht: WhatsApp und Facebook merken sich die Seite. Häng zum Prüfen ein &x=1 an die Adresse, dann wird sie neu geholt.

    Zurücknehmen

    Ein Klick auf Nicht mehr teilen, und der Link führt ins Leere. Schaltest du später wieder ein, gilt derselbe Link weiter — was du einmal verschickt hast, funktioniert also wieder.

    Willst du das nicht, gibt es einen neuen Schlüssel. Dann ist der alte Link endgültig tot.

    Der Link hängt an einem Zufallsschlüssel, nicht an deinem Namen. Aus der Adresse lässt sich nicht ablesen, wem die Sammlung gehört, und du kannst sie abschalten, ohne an deinem Konto etwas zu ändern.

    Zurück in deinen Bereich

    Oben in der Werkzeugleiste steht ← VIP Tresor. Damit kommst du zurück ins Dashboard — Aufträge, Logbuch, Punkte.

    Das brauchst du vor allem, wenn du das Regal als App installiert hast: Dort gibt es keine Adressleiste und keine Zurück-Taste des Browsers.

    Im Regal suchen

    Das große Suchfeld oben durchsucht alles gleichzeitig — Interpret, Titel, Label, Katalognummer, Genre.

    Genauer suchen ist der farbige Kasten unter dem Suchfeld. Er beginnt zugeklappt, damit du zuerst dein Regal siehst und nicht das Formular davor. Ein Tipp, und vier Felder klappen auf.

    Darunter ist auch das Feld Stück auf der Platte — damit findest du eine Platte über ein einzelnes Lied. Praktisch, wenn du weißt „irgendwo hab ich Blue Monday".

    Klappst du den Kasten wieder zu, während Felder ausgefüllt sind, steht rechts am Knopf eine Zahl. Sie sagt dir, wie viele Felder gerade mitfiltern — so wunderst du dich nicht über eine kurze Trefferliste.

    Die Knopfleisten darunter filtern mit einem Tipp:

    Erst die Jahrzehnte. Tippst du auf eines, klappen die einzelnen Jahre darin auf.

    Dann die Genres, nach Häufigkeit sortiert.

    Und der Waschzustand: Nie gewaschen, Über ein Jahr, Aktuell.

    Alles lässt sich kombinieren. Die Zahlen an den Knöpfen sagen dir, wie viele Platten dahinterstecken.

    Wieder nach oben. Sobald du ein Stück gescrollt hast, erscheint unten links ein runder Knopf mit einem Pfeil. Ein Tipp bringt dich zurück an den Anfang — bei ein paar hundert Platten spart das eine Menge Wischen. Der Ring um den Pfeil füllt sich beim Scrollen und zeigt dir, wie weit unten du bist. Am Rechner tut die Taste Pos1 dasselbe.

    Sortieren

    Unter den Filtern steht ein Feld Sortieren mit fünf Möglichkeiten: Interpret, Jahr, Titel, Zuletzt aufgenommen und Wäsche fällig.

    Der Pfeil daneben dreht die Reihenfolge um — bei Jahr also zwischen ältesten und neuesten zuerst.

    Deine Wahl bleibt stehen, auch wenn du das Regal schließt und später wieder öffnest. Die Einstellung merkt sich das Gerät, an dem du gerade bist — am Rechner kann also eine andere gelten als auf dem Handy.

    Platten, die du doppelt hast

    In der Leiste beim Waschzustand gibt es den Knopf Mehrfach mit einer Zahl. Ein Tipp, und du siehst nur die Titel, die mehr als einmal in deinem Regal stehen.

    Der Knopf erscheint nur, wenn es überhaupt Doppelte gibt.

    Nützlich in zwei Situationen: vor dem Flohmarkt, damit du nicht noch eine dritte kaufst. Und beim Aussortieren für die Tauschbörse — kombinier ihn mit Nie gewaschen, dann siehst du Doppelte, die ohnehin nur herumstehen.

    Mehrfachexemplare teilen sich eine Hülle im Regal. Beim Antippen findest du Reiter für erstes und zweites Exemplar, jedes mit eigenem Zustand und eigener Waschhistorie.

    Die Zeichen auf den Hüllen

    WoBedeutung
    Unten links, pinkErscheinungsjahr
    Unten rechts, bernstein12 Zoll
    Unten rechts, cyan7 Zoll
    Unten rechts, grün10 Zoll
    Unten mittig, weißDu hast diese Platte mehrfach
    Oben rechts, farbiger Punktdie Waschampel, siehe unten
    Oben links, bernsteinSteht in der Tauschbörse
    Oben links, „inoffiziell"Nachpressung oder Bootleg laut Discogs
    Oben, cyanfarbenes BandSteckt gerade in einem Waschauftrag

    Die Waschampel

    Oben rechts auf jeder Hülle sitzt ein farbiger Punkt. Er sagt dir auf einen Blick, welche Platte mal wieder dran wäre.

    ZeichenBedeutung
    Grüner PunktIm letzten halben Jahr gewaschen — alles gut
    Gelber HalbkreisÜber ein halbes Jahr her — wird langsam Zeit
    Magenta, gefülltÜber ein Jahr her oder noch nie gewaschen

    Der Nutzen: Beim Durchblättern siehst du sofort, wo Handlungsbedarf besteht, ohne jede Platte antippen zu müssen.

    Der schnellste Weg von der Frage zum Auftrag: In der Leiste unter den Genres auf Nie gewaschen oder Über ein Jahr tippen, dann Zum Waschen wählen, alles markieren, Auftrag auslösen.

    Die Farben der Filterknöpfe sind dieselben wie auf den Hüllen — wer dort tippt, findet die Farbe an den Platten wieder.

    Eine Platte genauer ansehen

    Tipp auf eine Hülle. Dann siehst du alle Angaben, die Titelliste und den Waschverlauf.

    Zwei Angaben findest du dort, die auf der Hülle nicht stehen:

    Matrix ist das, was in die Auslaufrille geritzt ist — der schmale Bereich zwischen letztem Lied und Etikett. Bei Pressungen ohne Barcode und ohne Jahresangabe ist das oft der einzige Weg, sie später wiederzuerkennen. Du kannst danach auch suchen.

    Pressung sagt, wenn Discogs die Platte als inoffiziell führt — also Nachpressung oder Bootleg. Auf der Hülle im Regal steht dann ein kleiner bernsteinfarbener Aufkleber. Gut zu wissen, bevor man tauscht oder verkauft.

    Hörproben

    Neben manchen Titeln steht ein Zeichen. Es gibt zwei davon, und sie sehen bewusst verschieden aus.

    Ein cyanfarbener Kreis heißt: Es gibt rund dreißig Sekunden von Deezer. Ein Tipp, und du hörst sie. Nochmal tippen hält an, ein anderer Titel löst den laufenden ab. Eine dünne Linie am unteren Rand der Zeile zeigt, wie weit die Probe ist.

    Ein rotes Rechteck heißt: Deezer hat nichts, aber bei Discogs ist zu genau dieser Pressung ein Video hinterlegt. Der Verweis öffnet YouTube in einem neuen Fenster. Vorher wird nichts geladen — erst dein Klick verlässt die Seite.

    Es gibt keine Garantie, dass etwas gefunden wird — und schon gar nicht deine Fassung. Geprüft werden Interpret und Titel, und wo eine Spieldauer hinterlegt ist, auch die. Passt etwas nicht, erscheint kein Zeichen: lieber keine Probe als eine fremde. Bei Maxis, Remixen und Sonderpressungen bekommst du oft die gewöhnliche Fassung zu hören.

    Bei Zusammenstellungen fehlt in den Angaben von Discogs häufig die Spieldauer — bei rund einem Viertel aller Titel. Dann wird trotzdem gesucht, sofern der Interpret des einzelnen Stücks bekannt ist. Und weil Zusammenstellungen die Stücke oft kürzen, wird eine abweichende Länge dort nicht als Ausschluss gewertet.

    Deshalb: Weicht der Fund vom Titel auf deiner Platte ab, steht das in Bernstein darunter — etwa Probe: a-ha – Take On Me (Extended). So siehst du vor dem Antippen, was kommt. Und wo kein Pfeil steht, gibt es schlicht nichts.

    Die Proben kommen von Deezer. Wir speichern keinen Ton und liefern keinen aus — beim Antippen holt dein Gerät ihn direkt von dort. Vorher passiert nichts. Ohne Empfang erscheint kein Zeichen.

    Die Videoverweise stammen aus den Angaben von Discogs. Wir wählen sie nicht aus und prüfen sie nicht — es kann also auch ein Mitschnitt oder eine Livefassung sein.

    Am iPhone: Steht der Schalter an der Seite auf lautlos, bleibt es still. Das lässt sich von der Seite aus nicht erkennen — wenn nichts kommt, dort zuerst nachsehen.

    Bearbeiten — Zustand der Platte und der Hülle eintragen, Notizen schreiben, falsche Angaben korrigieren.

    Löschen — fragt vorher nach. Danach hast du zwölf Sekunden, es rückgängig zu machen.

    Heute gewaschen — wenn du selbst gewaschen hast. Ein Tipp, fertig. Jeder Waschgang wird zur Liste hinzugefügt, nichts überschrieben.

    Platten zur Wäsche anmelden

    Der schnellste Weg vom Regal zum Auftrag:

    1. Im Regal auf Zum Waschen wählen
    2. Die Platten antippen, die gewaschen werden sollen — sie bekommen einen

    Haken

    1. Unten auf Waschauftrag

    Du landest im Auftragsformular. Die Anzahl ist schon eingetragen, die Titel stehen darüber.

    Der Rest läuft wie oben beschrieben: ausfüllen, Daten-Check, AGB, abschicken.

    Der Vorteil: Du musst keine Titel abtippen, und nach dem Waschen wird das Datum automatisch bei jeder Platte eingetragen. Ohne dass du etwas tust.

    Ein Tipp: Erst auf Nie gewaschen filtern, dann alles auswählen. So erwischst du genau die, die es nötig haben.

    Was Discogs damit zu tun hat

    Ein eigener Abschnitt, weil viele sich fragen, wohin ihre Daten gehen.

    Wozu der Token gut ist

    Discogs ist ein Verzeichnis von Tonträgern, kein Anbieter. Fast jede je gepresste Platte steht dort mit Cover, Jahr, Label und Titelliste.

    Dein Token ist der Schlüssel, mit dem dein Regal dort nachschlagen darf. Discogs verlangt für jede Abfrage eine Kennung — sonst wüsste niemand, wer gerade fragt.

    Wer fragt, und mit wessen Schlüssel

    Jeder fragt mit seinem eigenen. Wenn du einen Barcode scannst, geht die Anfrage unter deinem Namen raus. Wenn ein anderes Mitglied in der Tauschbörse ein Cover sieht, hat sein Browser es mit seinem Token geholt, nicht mit deinem.

    Das ist kein technisches Detail, sondern der Grund, warum es überhaupt funktioniert: Discogs erlaubt die Nutzung nur persönlich. Ein gemeinsamer Zugang für alle wäre nicht zulässig.

    Nebenbei hat es einen praktischen Vorteil: Jeder hat sein eigenes Abfragekontingent von sechzig Anfragen pro Minute. Niemand bremst den anderen aus.

    Was Discogs erfährt

    Was du nachschlägst. Also welchen Barcode oder welche Katalognummer du gerade abfragst.

    Was Discogs nicht erfährt: was du besitzt. Deine Sammlung liegt bei Sonic Groove, nicht dort. Es geht nichts dorthin zurück — es sei denn, du drückst selbst auf Übertragen.

    Es geht auch in die andere Richtung

    Nicht nur nachschlagen: Auf deine Veranlassung trägt das Regal auch bei Discogs ein. Eine Platte kann in deine dortige Sammlung wandern, und wenn du einen Wunsch entfernst, verschwindet er auch aus deiner Wunschliste dort.

    Beides erst nach einer Rückfrage, die du bestätigen musst, und immer mit deinem eigenen Zugang — nie mit dem eines anderen Mitglieds. Ohne dein Zutun ändert sich bei Discogs nichts.

    Was dort entfernt wurde, können wir nicht zurückholen. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern liegt daran, dass Discogs kein Rückgängig kennt.

    Wo dein Token liegt

    Verschlüsselt auf dem Server von Sonic Groove, nach dem Speichern nie wieder angezeigt. Du kannst ihn jederzeit entfernen, deine Sammlung bleibt dabei erhalten.

    Wird er dir zu heikel: Bei Discogs unter Einstellungen einen neuen erzeugen, dann ist der alte wertlos.

    Cover in der Tauschbörse

    Die Cover fremder Platten holt dein Browser selbst — mit deinem Token, direkt bei Discogs. Sonic Groove reicht keine Bilder von einem Mitglied zum anderen weiter. Das wäre nicht erlaubt: Coverbilder gehören den Rechteinhabern, und die Discogs-Lizenz untersagt die Weitergabe an Dritte ausdrücklich.

    Deshalb erscheinen die Cover nach und nach statt sofort. Und deshalb siehst du ohne hinterlegten Token nur die Labelscheiben.

    Ohne Token

    Alles Übrige funktioniert weiter: Platten von Hand eintragen, suchen, Zustand pflegen, Waschgänge festhalten, zur Wäsche anmelden, tauschen. Nur das Nachschlagen entfällt — und damit Scannen, Titellisten und Cover.

    Sammlung sichern und übertragen

    Im Regal gibt es einige Knöpfe, die du am Anfang wahrscheinlich brauchst. Sie erscheinen nur, wenn es tatsächlich etwas zu tun gibt, und verschwinden danach wieder.

    Abgleich mit Discogs

    Regal und Discogs lassen sich in beide Richtungen abgleichen. Eine Leiste sagt dir zuerst, wie der Stand ist, und fragt dann, wohin es gehen soll. Zur Wahl stehen Regal → Discogs und Discogs → Regal.

    Erst wenn du dich entschieden hast, erscheint der Knopf, der es auslöst. Vorher gibt es nichts zu tippen — versehentlich kann also nichts passieren.

    Discogs → Regal holt deine dort eingetragenen Platten hierher. Wenn du sie bei Discogs schon erfasst hast, musst du das kein zweites Mal tun. Bei fünfhundert Platten dauert es ein paar Sekunden.

    Platten, die schon in deinem Regal stehen, werden übersprungen. Du kannst das gefahrlos wiederholen, etwa wenn du zwischendurch bei Discogs etwas ergänzt hast.

    Danach bietet derselbe Knopf Barcodes holen an. Das ist der langsame Teil — eine Abfrage pro Platte, bei fünfhundert Platten rund zehn Minuten. Du brauchst das nur, wenn du unterwegs ohne Empfang Barcodes scannen willst. Lass die Seite dabei einfach offen, sie merkt sich den Stand.

    Regal → Discogs geht den umgekehrten Weg: Was du hier erfasst hast, landet in deiner Discogs-Sammlung, im Ordner Uncategorized.

    Dieser Knopf sieht anders aus als der andere — bernsteinfarben statt in deiner Rangfarbe. Das ist Absicht. Er schreibt in ein fremdes Konto, und von hier aus lässt sich das nicht zurücknehmen. Deshalb fragt er zusätzlich nach: einmal tippen, dann steht Wirklich? auf dem Knopf, und erst der zweite Tipp startet.

    Nichts wird doppelt. Jede übertragene Platte wird vermerkt und beim nächsten Mal übersprungen. Und was du geholt hast, gilt sofort als übertragen — es steht ja schon dort.

    Ob du das willst, ist deine Sache. Das Regal funktioniert auch ohne.

    Eine Sicherung für dich selbst

    Unter Sicherung stehen zwei Links:

    Ganze Sammlung (JSON) — alles, was das Regal über deine Platten weiß. Zustand, Notizen, Waschgänge, Katalognummern. Das ist deine vollständige Sicherungskopie. Leg sie irgendwo ab, wo du sie wiederfindest.

    Tabelle (CSV) — dieselben Platten als Tabelle, im Spaltenformat von Discogs. Die kannst du in Excel oder LibreOffice öffnen, ausdrucken oder für die Versicherung verwenden.

    Mach das gelegentlich. Es kostet einen Klick.

    Zwei weitere Knöpfe, die auftauchen können

    Nachtragen — bei manchen Platten fehlt die genaue Formatangabe, dann steht auf der Hülle keine Größe. Ein Klick holt sie nach.

    Einlesen — die Titellisten deiner Platten. Ohne die findet die Suche nach einem einzelnen Lied nichts.

    Bei Samplern und Megamixen führt Discogs die einzelnen Stücke manchmal unterhalb eines Sammeleintrags. Auch die werden gelesen, du findest also ein Lied selbst dann, wenn es Teil eines durchgehenden Mixes ist.

    Die Wunschliste

    Platten, die du suchst. Der Nutzen zeigt sich auf dem Flohmarkt.

    Etwas merken

    Scanne eine Platte, die du nicht hast. Neben Aufnehmen steht dann Merken. Ein Tipp, und sie steht auf deiner Liste.

    Du kannst auch etwas merken, das du gerade nicht kaufen willst — genau dafür ist es gedacht.

    Etwas merken, das du gar nicht in der Hand hast

    Dafür musst du nichts scannen. In der grünen Leiste steht + Platte suchen lassen — der Knopf in Magenta.

    Er führt in den Scanner, aber gleich in die Titelsuche. Tippe Interpret und Titel ein, etwa Kraftwerk Autobahn. Discogs zeigt die Pressungen, die dazu passen. Tipp die richtige an, dann erscheint Merken.

    Bei welcher Pressung du zugreifst, ist meist egal — such dir eine aus. Der Scanner meldet sich später bei jeder Ausgabe desselben Werks, nicht nur bei genau dieser.

    Was nicht geht: Platten, die Discogs nicht kennt. Jeder Wunsch hängt an einem Eintrag dort — sonst wüsste der Scanner nicht, worauf er anschlagen soll, und in der Tauschbörse stünde ein Gesuch, das niemand nachprüfen kann.

    Und dann?

    Beim nächsten Scannen sagt dir das Handy Bescheid. Statt „Neu" steht dort in Grün „Die suchst du!".

    Das ist der eigentliche Zweck: Man erinnert sich nicht an vierzig Titel, aber das Handy tut es.

    Die ganze Liste von Discogs holen

    Wer bei Discogs schon eine Wunschliste pflegt, muss sie nicht abtippen. In der grünen Leiste steht Von Discogs holen. Ein Klick, und die komplette Liste wandert herüber, hundert Einträge auf einmal, mit Fortschrittsanzeige.

    Was schon auf deiner Liste steht, bleibt unberührt. Was bereits im Regal steht, wird übersprungen — was du besitzt, suchst du nicht mehr. Am Ende steht, wie viele neu dazukamen und wie viele übersprungen wurden.

    Der Gewinn zeigt sich beim Scannen: Aus fünf getippten Wünschen werden zweihundert, und der Scanner meldet sich bei allem, was du je vorgemerkt hast.

    Wichtig: Nach dem Import steht noch nichts in der Tauschbörse. Jeder Eintrag bleibt privat, bis du ihn einzeln freigibst — sonst stünden nach einem Import zweihundert Gesuche auf einmal in der Börse.

    Was du mit einem Eintrag machen kannst

    Neben jedem Wunsch stehen drei Knöpfe.

    Börse — den Wunsch anonym in der Tauschbörse zeigen. Andere sehen, dass die Platte gesucht wird, aber nicht von wem. Nochmal tippen zieht ihn zurück.

    gekauft — du hast sie gefunden. Die Platte wandert ins Regal, der Wunsch verschwindet.

    löschen — du willst sie nicht mehr.

    Wohin der Wunsch verschwindet

    Bei gekauft und löschen wird vorher gefragt — und die Frage zählt auf, wo der Eintrag überall verschwindet: aus deiner Suchliste, aus der Tauschbörse, und aus deiner Wunschliste bei Discogs.

    Das Letzte ist endgültig. Beim nächsten Von Discogs holen kommt der Eintrag nicht zurück, denn er steht dort nicht mehr. Genau das ist der Sinn: Wer eine Platte gefunden hat, will sie nicht beim nächsten Abgleich wieder als gesucht dastehen haben.

    Stand der Wunsch bei Discogs schon nicht mehr — etwa weil du ihn dort selbst entfernt hast —, ist das kein Fehler. Er verschwindet trotzdem aus deiner Liste.

    Wünsche, die du hier von Hand angelegt hast, kennt Discogs gar nicht. Bei denen wird Discogs in der Frage auch nicht erwähnt.

    Wenn gerade ein Tausch läuft

    Hat jemand auf dein Gesuch bereits eine Platte angeboten, stehen statt der Knöpfe im Tauschvorgang und ein Weg dorthin.

    Solange der Vorgang offen ist, lässt sich der Wunsch nicht entfernen — sonst liefe die Anfrage der Gegenseite ins Leere. Nimm an oder lehne ab; danach ist der Eintrag wieder frei. Reagiert niemand, verfällt der Vorgang nach zehn Tagen von selbst.

    Verwalten

    Im Regal erscheint eine grüne Leiste mit der Anzahl. Ein Klick auf Ansehen klappt die Liste auf. Jeder Eintrag hat drei kleine Knöpfe:

    KnopfWas er tut
    Börsezeigt die Platte anonym in der Tauschbörse, damit andere sehen, dass du sie suchst
    gekauftnimmt sie ins Regal auf und streicht sie von der Liste
    ×nicht mehr suchen

    gekauft ist der übliche Weg, wenn du eine gesuchte Platte gefunden hast. Ein Klick statt löschen, scannen, aufnehmen. Steht sie wider Erwarten schon im Regal, wirst du gefragt, ob es ein zweites Exemplar werden soll.

    Nimmst du eine gemerkte Platte über den Scanner auf, verschwindet sie ebenfalls von selbst von der Liste.

    Suchen lassen statt selbst suchen

    Der Knopf Börse stellt deinen Wunsch in die Tauschbörse. Andere Mitglieder sehen dann, dass diese Platte gesucht wird — nicht aber, von wem. Besitzt jemand sie, kann er sie dir vorschlagen.

    Höchstens zehn am Tag. Sonst würde eine importierte Liste mit zweihundert Einträgen die ganze Börse überschwemmen. Am nächsten Tag geht es weiter.

    Ohne diesen Knopf bleibt deine Wunschliste privat. Es sieht sie niemand außer dir.

    Woran du erkennst, dass es geklappt hat: Der Knopf färbt sich und heißt danach in der Börse. Und im Reiter Gesucht steht oben ein Kasten mit allen deinen freigegebenen Gesuchen.

    In der Liste darunter tauchen sie nicht auf. Dort stehen nur die Gesuche anderer — sonst würdest du dir selbst etwas vorschlagen. Das ist der häufigste Stolperstein: freigegeben, in die Börse geschaut, nichts gesehen. Schau in den Kasten oben.

    Wie es weitergeht, steht unter Die Tauschbörse.

    Die Tauschbörse

    Platten, die du nicht mehr brauchst, kannst du anderen Mitgliedern anbieten. Gegen andere Platten — Geld kommt hier nicht vor.

    Eine Platte anbieten

    Im Regal die Platte antippen, dann Zum Tausch anbieten. Der Bereich färbt sich, auf der Hülle erscheint eine kleine Marke. Mit demselben Knopf ziehst du das Angebot wieder zurück.

    Sichtbar wird dabei nur die Platte: Interpret, Titel, Jahr, Label, Katalognummer, Format und die beiden Zustandsangaben. Dein Name nicht, deine Notizen nicht, deine Waschgänge nicht.

    Etwas finden

    In deinem Bereich steht die Kachel Tauschbörse mit der Zahl der aktuellen Angebote. Ein Klick, und du siehst alles, was gerade angeboten wird — deine eigenen Platten natürlich nicht.

    Die Cover erscheinen nach ein paar Augenblicken — dein Browser holt sie mit deinem eigenen Discogs-Zugang. Ohne hinterlegten Token bleibt es bei der Labelscheibe.

    Zu jeder Platte gibt es außerdem den Verweis Bei Discogs mit Titelliste, anderen Pressungen und Preisstatistik.

    Suchen in der Börse

    Über der Liste steht ein Suchfeld. Es durchsucht alles, was auf einer Karte steht: Interpret, Titel, Label, Katalognummer, Jahr, Format, Land, Genre und Zustand.

    Mehrere Wörter gelten als UND, wie im Regal auch. kraftwerk 1974 findet nur Platten, auf die beides zutrifft.

    Wenn jemand anbietet, was du suchst

    Steht ein Angebot auf deiner Wunschliste, wird es hervorgehoben und nach oben sortiert. Über der Liste erscheint ein Band: Zwei Platten von deiner Wunschliste werden gerade angeboten, mit einem Filter, der nur diese zeigt.

    Dabei wird unterschieden:

    MarkeBedeutung
    Die suchst dugenau die Pressung, die auf deiner Liste steht
    Andere Pressung deines Wunschesdasselbe Album, aber eine andere Ausgabe

    Der Unterschied ist wichtig. Wer eine bestimmte Erstpressung sucht, will nicht mit einer Wiederveröffentlichung von 2015 abgespeist werden.

    Dafür muss nichts eingestellt werden — es genügt, dass die Platte auf deiner Wunschliste steht. Freigeben musst du sie nur, wenn andere sehen sollen, dass du sie suchst.

    Anfragen

    Knopf Interesse. Es öffnet sich dein eigenes Regal, und du kreuzt an, was du im Gegenzug anbietest — bis zu drei Platten. Dazu ein paar Zeilen, wenn du magst.

    Mehrere Leute dürfen dieselbe Platte anfragen. Wer den Zuschlag bekommt, entscheidet der Anbieter.

    Der Reiter „Gesucht" — die andere Richtung

    Bisher ging es nur darum, was jemand abgibt. Der Reiter Gesucht zeigt, was jemand haben will.

    Dort stehen nur Gesuche zu Platten, die in deinem Regal liegen. Alles andere wäre ein Schaufenster voller Dinge, an denen du nichts tun kannst.

    Anonym wie die Angebote: Du siehst die Platte, nicht wer sie sucht.

    Ganz oben steht ein Kasten mit deinen eigenen freigegebenen Gesuchen. Daran siehst du, was gerade für andere sichtbar ist und ob jemand schon etwas vorgeschlagen hat. Hast du noch nichts freigegeben, steht dort, wo der Knopf sitzt.

    „Hab ich"

    Jedes Gesuch dort ist eines, das du bedienen kannst — deshalb sind alle grün markiert. In den anderen Reitern erscheint zusätzlich ein Band: Zwei Mitglieder suchen etwas, das in deinem Regal steht.

    Ein Tipp auf Hab ich öffnet ein Fenster. Deine passende Platte ist schon vorausgewählt, du kannst ein paar Worte zum Zustand dazuschreiben und absendest.

    Was du dafür bekommst, entscheidest du hier noch nicht. Das nennt der Suchende im nächsten Schritt — und erst dann sagst du ja oder nein.

    Was dabei gesperrt wird

    Sobald du vorschlägst, ist das Gesuch für alle anderen dicht. In der Börse steht bei ihnen In Verhandlung, und der Knopf ist gesperrt. Zwei Leute können also nicht gleichzeitig dieselbe Platte anbieten.

    Wieder frei wird das Gesuch, wenn der Suchende ablehnt, wenn du zurückziehst, oder wenn zehn Tage lang niemand reagiert. Danach kann es ein anderer versuchen.

    Das ist der Unterschied zu den Angeboten: Dort dürfen mehrere gleichzeitig anfragen und der Anbieter wählt aus. Bei einem Gesuch bekommt der Erste die Gelegenheit — und wenn er sie nicht nutzt, der Nächste.

    Wenn du selbst etwas suchst

    Schlägt dir jemand eine Platte vor, findest du den Vorgang unter Meine Tauschvorgänge, markiert mit Vorschlag — du bist dran.

    Dort kreuzt du an, was du im Gegenzug gibst — bis zu drei Platten aus deinem Regal — und schickst es ab. Ab da läuft alles wie bei einer normalen Anfrage: Die Gegenseite nimmt an oder lehnt ab.

    Passt der Vorschlag nicht, tippst du auf Passt nicht. Dein Gesuch ist danach wieder für alle sichtbar.

    Sehen, was du selbst anbietest

    Oben in der Börse gibt es drei Reiter. Angebote zeigt, was andere abgeben. Gesucht zeigt, was andere haben wollen. Meine Angebote zeigt deine eigenen — mit der Zahl offener Anfragen und einem Knopf zum Zurückziehen.

    Steckt eine Platte schon in einem angenommenen Tausch, ist der Knopf gesperrt. Was du zugesagt hast, kannst du nicht mehr zurückziehen.

    Der Ablauf

    SchrittWas passiert
    VorgeschlagenNur bei Gesuchen: Jemand hat die Platte und wartet, was du dafür gibst
    AngefragtDer Anbieter sieht dein Gegenangebot, aber noch nicht deinen Namen
    AngenommenIhr könnt frei schreiben und kennt euch jetzt
    AbgelehntEndstation, danach kann niemand mehr schreiben
    ErhaltenBeide bestätigen — erst dann wechseln die Platten die Regale

    Alle Vorgänge findest du unter Meine Tauschvorgänge. Die Zahl auf der Kachel zeigt, bei wie vielen du am Zug bist.

    Das Regelwerk

    Kurz gefasst: Getauscht wird, was wirklich da ist. Platte gegen Platte. Ohne Geld. Unter Mitgliedern.

    Nur echte Platten aus deinem Regal

    Anbieten kannst du ausschließlich, was in deinem Regal steht. Es gibt kein Feld, in das man etwas eintippt. Du kreuzt an, was da ist — und was da ist, kam über Discogs herein, mit Interpret, Titel, Pressung und Katalognummer.

    Das gilt für alle drei Wege: für das Angebot, für die Gegenplatten bei einer Anfrage und für das Hab ich bei einem fremden Gesuch. Das System weist jeden Versuch ab, etwas anzubieten, das nicht im eigenen Regal steht.

    Was das System nicht prüfen kann: ob die Platte auch in deinem Schrank steht. Wer sein Regal mit Platten füllt, die er nicht besitzt, kann sie anbieten. Dagegen hilft keine Technik. Deshalb wechseln die Platten erst, wenn beide Seiten den Erhalt bestätigt haben.

    Wer wissentlich etwas anbietet, das er nicht hat, fliegt raus.

    Beschreibe ehrlich

    Zustand der Platte und Zustand der Hülle stehen in deinem Regal und werden mit angezeigt. Trag sie ein, bevor du etwas anbietest, und trag sie ehrlich ein. Ein VG+, das beim Empfänger als G ankommt, ist der schnellste Weg, sich hier unbeliebt zu machen.

    Kratzer, Sprünge, Wasserränder, fehlende Beilagen: Schreib es in die Nachricht. Lieber vorher zu viel als hinterher Streit.

    Platte gegen Platte

    Kein Geld über die Börse, keine Preise, keine Zahlungsabwicklung. Wer Geld verlangt, nutzt die falsche Plattform — dafür gibt es Discogs und eBay.

    Nur privat

    Gewerbliches Anbieten ist nicht erlaubt. Die Börse ist für Sammler untereinander gedacht, nicht als Vertriebsweg.

    Zehn Tage Frist. Reagiert jemand nicht, schließt sich der Vorgang von selbst. Die angebotene Platte wird dann wieder frei — bei einem Gesuch ebenso das Gesuch.

    Ein Vorschlag pro Gesuch. Solange verhandelt wird, kann kein anderer dazwischengehen.

    Ablehnung ist endgültig. Danach ist der Vorgang zu.

    Beide bestätigen. Erst wenn jeder den Erhalt gemeldet hat, zieht die Platte um. Beim Vorbesitzer verschwindet sie aus dem Regal, bei dir taucht sie auf — ohne seine Notizen und ohne seine Waschhistorie.

    Fristen und Verbindlichkeit

    Zehn Tage. Reagiert jemand nicht, schließt sich der Vorgang von selbst. Die angebotene Platte wird wieder frei — bei einem Gesuch ebenso das Gesuch.

    Ein Vorschlag pro Gesuch. Solange verhandelt wird, kann kein anderer dazwischengehen. Bei den Angeboten ist es umgekehrt: Dort dürfen mehrere anfragen und der Anbieter wählt aus.

    Ablehnung ist endgültig. Danach ist der Vorgang zu und niemand kann mehr schreiben.

    Zugesagt ist zugesagt. Was in einem angenommenen Tausch steckt, kannst du nicht zurückziehen und nicht anderweitig anbieten.

    Beide bestätigen. Erst wenn jeder den Erhalt gemeldet hat, zieht die Platte um. Beim Vorbesitzer verschwindet sie aus dem Regal, bei dir taucht sie auf — ohne seine Notizen und ohne seine Waschhistorie.

    Wer haftet

    Porto zahlt jeder selbst. Wie ihr verschickt, ob versichert, ob mit Sendungsverfolgung: eure Sache.

    Sonic Groove vermittelt nur und ist nicht Vertragspartner. Wir stellen die Börse bereit, mehr nicht. Für den Zustand der Platten, den Versand und alles, was ihr untereinander vereinbart, haften die Beteiligten.

    Bei Streit hilft die Nachrichtenspur im Vorgang: Dort steht, wer wann was zugesagt hat.

    Solange ein Tausch läuft

    Eine Platte, die in einem angenommenen Vorgang steckt, ist gebunden. Du kannst sie nicht gleichzeitig woanders anbieten. Wird der Vorgang abgelehnt oder verfällt er, ist sie sofort wieder frei.

    Als App aufs Handy

    Damit du nicht jedes Mal die Adresse eintippen musst.

    Android: Regal in Chrome öffnen, Menü mit den drei Punkten, App installieren.

    iPhone: Regal in Safari öffnen, Teilen-Symbol unten, Zum Home-Bildschirm. Das muss Safari sein, aus Chrome geht es nicht.

    Am Rechner: In Chrome oder Edge erscheint rechts in der Adressleiste ein kleines Installationssymbol.

    Danach liegt das Regal als Symbol neben deinen anderen Apps.

    Das Symbol hat sich geändert

    Seit Kurzem trägt das Regal ein neues Symbol: ein Plattenlabel mit leuchtendem Ring und dem Schriftzug Sonic Groove.

    Wenn du die App schon vorher installiert hattest, siehst du unter Umständen noch das alte. Android backt das Symbol beim Installieren fest ein und tauscht es erst nach ein bis zwei Tagen von selbst aus. Wenn du nicht warten willst: App löschen und neu installieren, dann ist es sofort da.

    Ohne Internet

    Das Regal ist für den Fall gebaut, für den es gebraucht wird: Flohmarkthalle, kein Empfang, und du stehst vor einer Kiste und willst wissen, ob du die Platte schon hast.

    Was offline geht

    • Deine Platten durchblättern, durchsuchen und sortieren
    • Den Barcode scannen und die Antwort bekommen: Hast du schon oder Nicht im Regal
    • Die Katalognummer eintippen, wenn kein Barcode drauf ist
    • Deine Wunschliste einsehen — der Scanner meldet auch ohne Netz, wenn du eine gesuchte Platte in der Hand hast

    Was offline nicht geht

    Alles, wofür Discogs gebraucht wird. Also das Aufnehmen neuer Platten, das Nachladen von Covern und der Abgleich mit deinem Discogs-Konto. Ohne Empfang weiß dein Handy nicht, wer eine unbekannte Platte eingespielt hat.

    Deshalb sagt der Scanner in dem Fall: Nicht im Regal. Kein Netz. In deiner Sammlung steht sie jedenfalls nicht — aufnehmen geht wieder mit Empfang.

    Das ist keine Einschränkung, sondern die einzige Auskunft, die in der Halle zählt. Kaufen kannst du sie trotzdem, erfassen dann zu Hause in zwei Sekunden.

    Warum das überhaupt funktioniert

    Beim ersten Öffnen mit Verbindung richtet sich im Browser ein kleines Hintergrundprogramm ein, ein sogenannter Service Worker. Es legt eine Kopie des Regals, des Scanners und deiner kompletten Sammlung auf dem Gerät ab.

    Rufst du die Seite später auf, fragt es zuerst das Netz — damit du immer die frische Fassung bekommst. Antwortet niemand, greift es auf die Kopie zurück. Du merkst den Unterschied nicht, außer dass Discogs eben fehlt.

    Wichtig ist nur der erste Schritt: einmal mit Empfang vollständig laden lassen. Wer die App installiert und sofort in den Flugmodus geht, hat nichts auf dem Gerät und bekommt eine leere Seite.

    Als App auf dem Startbildschirm

    Offline funktioniert es im Browser genauso wie in der installierten App. Die App hat nur zwei Vorteile: Sie startet ohne Adresszeile, und du findest sie neben deinen anderen Programmen statt in den Lesezeichen.

    Wie du sie installierst, steht in Als App aufs Handy.

    Wenn offline nichts kommt

    Erscheint eine Seite mit der Überschrift Ohne Netz, liegt diese Seite noch nicht auf dem Gerät. Darunter steht eine Liste mit dem, was tatsächlich gespeichert ist — daran erkennst du, ob überhaupt etwas angekommen ist.

    Der Weg zurück ist immer derselbe: mit Empfang das Regal öffnen, vollständig laden lassen, nicht sofort wegwischen. Danach geht es auch ohne.

    Kommt stattdessen die Fehlerseite deines Browsers, hat sich das Hintergrundprogramm gar nicht eingerichtet. Dann hilft: Websitedaten für die Seite löschen, App vom Startbildschirm entfernen, mit Empfang neu laden und neu installieren.

    Wie aktuell ist die Kopie?

    So aktuell wie dein letzter Netzkontakt. Das Regal holt sich die Sammlung bei jedem Aufruf frisch und legt eine Kopie ab. Ohne Empfang nimmt es die letzte.

    Ein Konto, ein Gerät. Das Regal ist für die Nutzung an einem Gerät gedacht. Melde dich nicht gleichzeitig auf mehreren an – wer zuletzt schreibt, überschreibt den anderen.

    Häufige Fragen

    Ich sehe mein Regal nicht. Bist du angemeldet? Der Katalog erscheint nur in deinem Bereich.

    Der Scanner erkennt nichts. Hat die Platte einen Barcode? Vor 1985 meist nicht. Nimm die Katalognummer. Und pass auf: Aufgeklebte Preisschilder haben eigene Barcodes, die gehören nicht zur Platte.

    Ich habe meinen Discogs-Token verloren. Kein Problem. Erzeuge bei Discogs einen neuen und trag ihn ein. Deine Sammlung bleibt erhalten.

    Kann jemand anders meine Sammlung sehen? Nein. Jede Sammlung ist getrennt und nur für dich sichtbar.

    Bei einer Platte fehlt die Größe. Dann hat Discogs die Angabe nicht mitgeliefert. Im Regal erscheint dann ein Knopf zum Nachtragen.

    Ich habe eine Platte doppelt. Scanne sie einfach nochmal. Es erscheint Trotzdem aufnehmen. Beide Exemplare bekommen ihren eigenen Zustand und ihre eigene Waschhistorie.

    Änderungen erscheinen nicht. Lade die Seite einmal neu. Bei einer installierten App: schließen und wieder öffnen.

    Ich habe von Discogs importiert, sehe aber nichts in der Börse. Das ist richtig so. Der Import füllt nur deine private Wunschliste. Damit andere etwas sehen, musst du einzelne Platten mit Börse freigeben — im Regal, grüne Leiste, Ansehen.

    Ich habe freigegeben, sehe es aber immer noch nicht. In der Liste im Reiter Gesucht stehen nur fremde Gesuche. Deine eigenen findest du im Kasten darüber.

    Sieht jemand meine Wunschliste? Nein, nur wenn du einzelne Platten mit Börse freigibst. Und selbst dann sieht man die Platte, nicht dich.

    Ich kann nichts mehr freigeben. Zehn Freigaben am Tag sind das Höchste. Morgen geht es weiter.

    Bei einem Gesuch steht „In Verhandlung". Jemand anderes hat die Platte bereits vorgeschlagen. Kommt kein Tausch zustande, wird das Gesuch wieder frei — spätestens nach zehn Tagen.

    Offline kommt eine leere Seite. Dann liegt noch nichts auf dem Gerät. Öffne das Regal einmal mit Empfang und lass es fertig laden. Mehr dazu unter Ohne Internet.

    Der Scanner sagt offline nur „nicht im Regal". Das ist richtig so. Ob eine Platte in deiner Sammlung steht, weiß dein Handy auch ohne Netz. Wer sie eingespielt hat, weiß nur Discogs — und dahin kommt es ohne Empfang nicht.

    Fragen? Schreib uns einfach.

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